Tipps für Schuldner
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Tipps für Schuldner

Es gibt vielfältige Gründe, warum Menschen in wirtschaftliche Not geraten. Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung und auch Familienzuwachs können schnell zur Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung führen. Resignation hilft in diesen Situationen allerdings nicht weiter.

Als Schuldner sollten Sie sich aufgrund Ihrer Schulden nicht verstecken und den Kopf in den Sand stecken. Rechnungen und Mahnschreiben ungeöffnet in den Müll zu werfen, bringt letztlich keine Lösung. Ganz im Gegenteil:

Für unbeglichene Rechnungen, die erst angemahnt werden müssen, kommen Mahngebühren auf Sie zu. Wird dann ein Inkassounternehmen beauftragt, um die offenen Forderungen einzuholen, werden Ihnen Verzugsschäden nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechnet (gem. § 286 BGB). Je länger Sie in solchen Fällen warten, desto höher werden nur die Kosten. Warten Sie nicht, bis ein gerichtliches Inkassoverfahren gegen Sie eingeleitet wird! Dann drohen Ihnen schnell Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder die Abgabe der Vermögensauskunft (früher: eidesstattliche Versicherung). All diese Konsequenzen machen Ihnen die Zukunft schwer.

Deshalb unser Tipp: Stellen Sie sich der Schuldenproblematik!

Suchen Sie sich nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Eine erste Anlaufstelle kann beispielsweise das Forum Schuldnerberatung sein, das seinen Nutzern eine kostenfreie Adress-Datenbank von Schuldnerberatungsstellen und viele wertvolle Tipps bietet.

Hilfe gibt es auch bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung, der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, beim Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. und dem Deutschen Caritasverband e.V.

Natürlich stehen Ihnen auch unsere Mitarbeiter gerne bei Fragen zur Verfügung.

 

Überprüfen Sie einmal jährlich Ihre persönlichen Daten, die bei Auskunfteien gespeichert sind – und lassen Sie falsche Informationen korrigieren.

Einmal jährlich hat jeder Bürger einen gesetzlichen Anspruch (§34 Bundesdatenschutzgesetz) auf eine kostenfreie Selbstauskunft über die bei Auskunfteien gespeicherten Daten, die aktuellen Wahrscheinlichkeitswerte (Scorewerte) und eine individuelle und einzelfallbezogene Erklärung dieser Scorewerte.

Überprüfen Sie diese Daten auf ihre Richtigkeit und fordern Sie die Auskunftei gegebenenfalls zur Korrektur auf.

Den Link zur Beantragung Ihrer Datenübersicht nach §34 Bundesdatenschutzgesetz, wie sie beispielsweise die SCHUFA anbietet, finden Sie hier.

Achtung:

Vergessen Sie bei der Beantragung Ihrer Datenübersicht über die SCHUFA nicht, die beiden Kästchen neben „Bestellung Datenübersicht nach § 34 BDSG“ und „Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte“ anzukreuzen. Kreuzen Sie nicht aus Versehen das Kästchen in der grauen Box neben „Alternativ: Bestellung Bonitätsauskunft“ an, da es sich hier um die kostenpflichtige Auskunft für Geschäftspartner wie Vermieter handelt.

Scheuen Sie sich nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, sondern seien Sie mutig, Ihre Schuldenproblematik in den Griff zu kriegen! Wir helfen Ihnen gerne weiter.