Vorgerichtliches Mahnverfahren | schneller außergerichtlicher Einzug Ihrer Forderungen - Prokur
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Vorgerichtliches Mahnverfahren

Schneller außergerichtlicher Einzug fälliger Forderungen

Ein großer Anteil an Inkasso-Aufträgen lässt sich häufig bereits durch außergerichtliche Maßnahmen schließen – ganz ohne Anwalt mithilfe eines Inkassodienstleisters.
Bei Auftragsübergabe an uns wird nach Erhalt und Sichtung aller erforderlichen Unterlagen in der Regel innerhalb von 24 Stunden das vorgerichtliche Mahnverfahren in die Wege geleitet. Um Ihnen dabei eine möglichst hohe Realisierungschance gewährleisten zu können, nutzen wir verschiedene parallel laufende Maßnahmen.

Im vorgerichtlichen Mahnverfahren fallen für den Auftraggeber in der Regel keine Kosten an, da die Inkassovergütung als Verzugsschaden des Gläubigers geltend gemacht werden kann und somit vom Schuldner zu tragen ist (§§ 286 ff., 276, 249 ff. BGB).

 

Folgende Schritte übernehmen wir für Sie:

  • Mehrfache schriftliche Zahlungsaufforderung (Mahnschreiben)

  • Schriftliche sowie regelmäßig telefonische Kontaktaufnahme zum Schuldner

  • Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen (bsp. Zahlungsvereinbarungen) in Abstimmung mit dem Auftraggeber

  • Überwachung und Prüfung von Zahlungseingängen bestehender Zahlungsvereinbarungen

 

Ihre Vorteile

  • Professionelle und kundenorientierte Realisierung Ihrer Forderungen

  • Individuelle Vorgehensweise in Abstimmung mit dem Auftraggeber

  • Zeit- und Kostenersparnis durch unseren Rundum-Service

  • Regelmäßige Informationsupdates während des gesamten Verfahrens

 

Wir beraten Sie individuell bei der Realisierung Ihrer Forderungen. Jetzt anfragen!

 

Mehrstufiges vorgerichtliches Mahnverfahren von Prokur

Erstes Mahnschreiben

Erster Schritt des vorgerichtlichen Mahnverfahrens ist das Versenden einer ersten Mahnung, die einer Zahlungserinnerung an den Schuldner gleichkommt und ihm eine neue Frist zum Begleichen seiner Schuld setzt. Diese ist als Voraussetzung für das Einleiten eines außergerichtlichen Mahnverfahrens gesetzlich erforderlich, um den Schuldner in Verzug zu setzen, sofern keine Zahlungsfrist für die Bezahlung der Leistung auf der Rechnung vereinbart wurde. Sofern eine Zahlungsfrist vorgegeben wurde, gerät der Schuldner 30 Tage nach dem Erhalt der Rechnung automatisch in Verzug. Eine Mahnung ist in diesem Fall gesetzlich nicht erforderlich. Um die Geschäftsbeziehungen aber nicht unnötig zu gefährden, ist eine erste Zahlungserinnerung in jedem Fall ratsam. Mit der ersten Mahnung wird der Schuldner zudem in Kenntnis darüber gesetzt, dass nun ein Inkasso-Unternehmen mit dem Einzug der Forderung beauftragt wurde und somit jegliche Rückfragen an diesen zu stellen sind.

Zweites Mahnschreiben

Erfolgt innerhalb der gesetzten Frist kein Zahlungseingang, so wird der Schuldner im zweiten Mahnschreiben unter Androhung gerichtlicher Schritte (Androhung von Klage bzw. gerichtliches Mahnverfahren) zur sofortigen Zahlung der Forderung aufgefordert.

Telefoninkasso

Ab dem ersten Mahnschreiben nehmen wir außerdem telefonischen Kontakt zu den Schuldnern auf, um mögliche Zahlungsvereinbarungen treffen zu können. Im persönlichen Kontakt mit den Schuldnern trägt die neutrale und professionelle Ansprache unserer geschulten und spezialisierten Mitarbeiter dazu bei, eine für beide Vertragsparteien zufriedenstellende Lösung zu finden und die Geschäftsbeziehungen langfristig zu erhalten.

Sollten all diese Maßnahmen erfolglos bleiben und eine gerichtliche Auseinandersetzung unvermeidbar werden, unterstützen wir Sie kompetent auch im gerichtlichen Mahnverfahren und der Zwangsvollstreckung.

 

Sie wünschen mehr Informationen? Wir beraten Sie gerne.